Vor einigen Tagen habe ich mir ein zweites Windschild organisiert: original BMW R1200GS-Windschild, getönt. Einerseits wollte ich eh ein getöntes, andererseits wollte ich Ersatz für mein originales, um damit ein wenig zu “Experimentieren”. Das montierte hatte bereits den ein oder anderen Makel wohingegen das getönte aussieht wie frisch vom Band. Der Plan war, mein originales Windschild etwas zu kürzen und danach selbst zu tönen. Nun aber der Reihe nach.
Windschild kürzen – eine Kurzanleitung in 6 Schritten:
- Windschild mit Isolierband an der gewünschten Stelle abkleben
- Schnittkante auf dem Klebeband aufzeichnen
- Stichsage mit entsprechendem Blatt bestücken und mit niedriger Drehzahl ablängen
- Mit einer Feile die Schnittkante entsprechend Glattziehen
- Die Schnittkante mit feinem Schleifpapier glätten
- Mit Nassschleifpapier (800er Körnung) die Kante verschleifen
So hatte ich das gemacht, was ganz hervorragend geklappt hat. Beim Verschleifen der Kante sollte man darauf achten, den Sichtbereich des Windschildes nicht zu verkratzen. Im Nachgang habe ich dann das Windschild aufpoliert. Nun sieht es erstmal fast aus wie neu und ist ca. 8cm kürzer. Dem Wetter- und Windschutz ist dies sicher nicht förderlich, aber der Frischluftzufuhr sowie den Windgeräuschen am Helm. Und nicht zuletzt der Optik.
Ich habe mich im Vorfeld dazu entschieden – nach einigen Anzeichnungsarianten – das Windschild zweistufig zu gestalten (vgl. Wunderlich Flowjet). Jetzt im Nachgang soll noch der Tönungsversuch stattfinden. Mir gefällt es momentan von der Optik her schon sehr gut, ich will es dennoch versuchen, es dunkel zu bekommen. Was auf keinen Fall passieren soll, dass es nicht mehr durchsichtig ist. Hierzu werde ich die nächsten Tage mal meinem Lackierer wieder einen Besuch abstatten.
Bilder werden nachgereicht.



